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Pina Colada
Der Pina Colada Cocktail ist wohl einer der berühmtesten und bekanntesten Cocktails weltweit. Der sahnige Ananas-Klassiker gewann in den 50er Jahren an Bekanntheit und hat sich bis heute ohne nennenswerte Veränderungen in der Rezeptur gehalten. Die Colada kann auch in weiteren fruchtigen Geschmacksrichtungen kreiert werden. Eine echte Pina Colada gibt es aber ausschließlich mit dem Geschmack der Ananas und darf auf keiner Cocktailkarte fehlen. Pina Colada ist inzwischen auch schon zum Inbegriff für weitere Variationen anderer Produkte geworden. So gibt es beispielsweise auch bereits Seifen, Duschgels, Eiscreme und Süßigkeiten, die den legendären Cocktailnamen als Duft oder Geschmacksrichtung tragen und einen Hauch Karibik versprechen sollen.

Pina Colada Rezept

Die Zutaten der Pina Colada im Überblick:
  • 6 Teile weißer Rum
  • 4 Teile Kokosnusscreme oder Kokossirup
  • 1 Teil Sahne
  • 12 Teile Ananassaft
  • Eiswürfel/ Crushed Ice
Der Pina Colada Cocktail wird in einem beliebig geformten Longdrinkglas auf Eiswürfeln serviert. Je nach Zubereitung bzw. Zutaten empfiehlt es sich, anstelle eines Shakers einen Blender (elekrisches Mixgerät) zur Herstellung zu nehmen.
Grundsätzlich werden Eiswürfel oder Crushed Ice mit 6 Teilen weißen Rum, 4 Teilen Kokosnusscreme (Cream of Coconut), 1 Teil Sahne und 12 Teilen Ananassaft im Blender gemixt. In einem mit wenigen Eiswürfeln befüllten Longdrinkglas wird das Getränk abgeseiht.

Wird anstelle des Blenders ein Shaker benutzt, sollte die Kokosnusscreme durch Kokossirup ersetzt werden. Hintergrund für diese Differenzierung ist die cremige Konsistenz der Kokosnusscreme, die sich in einem Shaker etwas schwieriger mit den weiteren Zutaten vermischen lässt. Ein Blender kann diese Leistung ohne Probleme erbringen. Um die entsprechende Süße der Kokonusscreme zu erreichen, sollte in jedem Fall auf Kokossirup und nicht auf ungesüßte Kokosmilch oder Kokoswasser zurückgegriffen werden.

Der Pina Colada Cocktail eignet sich hervorragend zum Variieren der Zutatenmengen. Für etwas stärkere Cocktails kann beispielsweise auf die Zugabe von Sahne verzichtet werden, was jedoch dem Cocktail seinen allgemein bekannten cremigen Charakter nehmen würde. Deshalb kann besser der weiße, durch braunen Rum ersetzt werden. Natürlich bietet sich auch die Veränderung der Relation von alkoholhaltigen Zutaten zum Ananassaft an und kann je nach Geschmack angepasst werden.

In der klassischen Variante hat der Pina Colada Cocktail ein cremiges, sehr helles Aussehen und wird entsprechend des Fruchtsafts mit ein oder zwei Ananasscheiben am Glasrand dekoriert. Manche Bars geben zur optischen Auflockerung noch etwas geriebene Muskatnuss auf den frisch geshakten Schaum. Dabei ist aber auch zu beachten, dass die zu den meisten sahnigen Cocktails passende Muskatnuss einen intensiven Eigengeschmack hat. Die Dekoration sollte also nicht vom eigentlichen Geschmack ablenken.